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Qualifizierungen

Das Qualifizierungskonzept von InteGRaVert

Das Programm InteGRaVert bietet ein grenzüberschreitendes und innovatives Konzept an, das speziell für Menschen konzipiert wurde, die nicht in den Arbeitsmarkt integriert sind. Über einen Zeitraum von drei Jahren werden 180 Teilnehmende von einem Programm profitieren, das sich auf drei sich ergänzende Schwerpunkte stützt:

Dieses Qualifizierungskonzept fördert sowohl die geografische als auch die berufliche Mobilität und stärkt gleichzeitig die soziale Inklusion. Für jedes Qualifizierungsmodul wird ein Teilnahmezertifikat erstellt und in einem persönlichen Kompetenzheft festgehalten. Dieses stellt für die Teilnehmenden einen echten Vorteil bei der Arbeitssuche dar, auch über die Landesgrenzen hinaus.

Die Ergebnisse der Qualifizierungen

Über den persönlichen Kompetenzpass hinaus fügt sich das Programm in die Dynamik der Großregion ein. Es stützt sich auf eine erweiterte Vision der resilienten Stadt, die als kohärentes grenzüberschreitendes Gebiet verstanden wird, von der lokalen Ebene bis hin zum gesamten Gebiet, welches Rheinland-Pfalz, Saarland, Lothringen, das Großherzogtum Luxemburg und das für das Programm der Großregion förderfähige Gebiet der Wallonie umfasst. Dieser Ansatz schlägt sich konkret in der Umsetzung sichtbarer und nachhaltiger Projekte im öffentlichen Raum auf jeder Seite der Grenze nieder, die dazu beitragen, ‚Good-Practice‘-Beispiele und Anregungen hin zu nachhaltigeren Modellen zu entwickeln.

Die entwickelten Projekte sind produktive und ökologische Gestaltungsergebnisse: essbare Landschaften im urbanen Raum; Wohneinheiten in Leichtbauweise, nachhaltige Infrastrukturen die Autonomie und Ressourcenschonung fördern (Materialbevorratungen & Upcyclingwerkstätten). Als echte Vorzeigeprojekte stellen diese Ergebnisse zugängliche und reproduzierbare Praktiken in den Bereichen Landschaftsgestaltung, Gemüseanbau und Low-Tech in den Vordergrund.

Im Laufe des Qualifizierungszeitraums erwerben die Teilnehmenden konkrete Fertigkeiten, die vom Gemüseanbau bis zur Anlage von Hecken, Beeten und Nutzbäumen reichen. Zudem entwickeln sie Kompetenzen im Bereich der Selbstversorgung: Energie; Wassergewinnung und -aufbereitung; Lebensmittelproduktion und -konservierung… Besonderes Augenmerk wird auf die Wiederverwendung von Materialien, also die Umwandlung von Abfällen in Ressourcen gelegt. Beispiele hierfür sind Pflanzkästen, Pergolen, Hochbeete oder städtische Mikrogärten, die meist aus wiederverwerteten und/oder umfunktionierten Elementen bestehen.

Die Bedeutung der Mobilität im Rahmen der Qualifizierungen

Die Mobilität ist ein zentraler Hebel des InteGRaVert-Programms, da sie den grenzüberschreitenden Austausch und die Zusammenarbeit fördert. Sie ermöglicht es den Teilnehmenden, andere berufliche Umfelder kennenzulernen, sich mit unterschiedlichen Arbeitskulturen auseinanderzusetzen und Kontakte zu Akteuren aus den Nachbarregionen zu knüpfen.

Diese Dimension konkretisiert sich durch verschiedene Arten von Aktivitäten:

Durch die Förderung von Begegnungen, praktischen Erfahrungen, der Komplementarität der Ansätze und der Offenheit gegenüber anderen Praktiken stärkt die Mobilität die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden und ihre Fähigkeit, sich in einem grenzüberschreitenden beruflichen Umfeld zurechtzufinden.

Die Qualifizierungsorte und die weiteren Aktivitäten

Während des gesamten InteGRaVert-Programms nehmen die Teilnehmenden an einer Vielzahl von AKTIVITÄTEN teil, die darauf abzielen, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Diese sind fest in den Qualifizierungsablauf integriert und tragen zudem zur Entwicklung des DIGITALEN WERKZEUGKASTENS bei. Letzterer umfasst verschiedene praktische Inhalte wie Praxisanleitungen, visuelle Materialien, Pläne und Präsentationen, die auf dieser Website zugänglich sind, um das Gelernte zu vertiefen und die Ergebnisse zu evaluieren. Die Nutzer*innen sind eingeladen, diese in den entsprechenden Modulen zu entdecken.

Die Unterweisungen finden hauptsächlich an den Standorten der Projektpartner sowie in speziell eingerichteten Werkstätten und Räumlichkeiten statt. Parallel dazu entstehen nach und nach neue Orte des Experimentierens und der Produktion, wodurch vielfältige Lernorte zur Verfügung stehen, die den Zielen des Programms entsprechen.