Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist zwar zuerst ein Monument früherer Stahlproduktion, es steht aber auch für Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsforschung. Das Projekt ist sowohl an Expermimentallabors im Weltkulturerbe zu Fragen der zukünftigen Kultur und Produktion in der Ernährung beteiligt, entwickelt und erprobt aber auch praktisch in Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der ehemaligen Hütte, als auch mit anerkannten Fachleuten, Universitäten und Forschungseinrichtungen Konzepte zur behutsamen Gestaltung und ökologischer Aufwertung von Brachflächen. Auf ehemaligen Produktions- und Lagerflächen entsteht so im Zuge autochtoner natürlicher Sukzession ein naturnaher Park mit dem Namen Paradies entsprechend dem Konzept des ‚Jardin en Mouvement‘ und der ‚Tiers Paysage‘ des
französisch Landschaftsarchitekten Gilles Clément. In diesem Park setzen sich die Begriffe ‚Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung‘ und Biodiversität real in Landschaftsgestaltung postindustrieller Flächen um. Für die Projektpartnerschaft ist dies somit ein wertvolles Beispiel für eine natürliche ressourcenschonende und die besondere Geschichte des Ortes respektierende Qualifizierungs- und Übungsfläche für andere ehemalige in der Rekonversion
befindliche Industriestandorte (Esch-Belval, Liège).

Projektpartner