Mode und Wiederverwendung – eine immersive, kreative und engagierte Fortbildung im Bereich nachhaltige Mode und Textil-Upcycling. Organisiert vom CCAS Sarreguemines in Zusammenarbeit mit Intradel, von Dienstag, 25. bis Donnerstag, 27. November 2025, mit einer Abschlussausstellung am Freitag, 28. November. Der Workshop ist als progressiver Lernerlebnispfad konzipiert, bei dem sich Sensibilisierungsphasen, theoretische Inputs, kreative Praxis und die Präsentation der Ergebnisse abwechseln. Die Teilnehmenden sind eingeladen, die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Textilindustrie besser zu verstehen, Alternativen zur Fast Fashion kennenzulernen und die Second-Hand-Mode konkret zu erproben. Besonderer Wert wird auf die Entwicklung von Kompetenzen im Nähen, in der Individualisierung und in der Textilreparatur sowie auf die Förderung der persönlichen Kreativität gelegt.
An den drei Tagen arbeiten die Teilnehmenden mit bereits gesammelter Kleidung und verwirklichen mehrere Projekte: Sie fertigen ein Oberteil aus einem T-Shirt und einem Hemd an, lernen die japanische Flicktechnik „Boro“ kennen und wenden diese insbesondere auf Jeans an. Darüber hinaus gestalten sie ein Zubehörteil (Tasche, Beutel oder Ähnliches). Der Workshop umfasst außerdem eine Einführung in die Nutzung der Nähmaschine, Austauschphasen zu kreativen Entscheidungen und eine individuelle Begleitung.
Der Ansatz wird durch Partnerschaften mit Tri d’Union, Emmaüs und Intradel sowie durch einen Besuch des Recyclingzentrums von Emmaüs bereichert. Dieser verbindet die kreative Praxis mit den Realitäten der Wiederverwendung. Das Angebot wird durch digitale Ressourcen ergänzt (Lehrvideo, PDF-Leitfaden zum „Boro“, Leitfaden für eine ethische Garderobe). Der Workshop endet mit einer temporären Ausstellung.
