Bei diesem Konzept wird der öffentliche Raum in eine nutzbare, produktive und zugleich ästhetische Fläche verwandelt. Mit diesem Konzept soll lokal Obst, Gemüse und Kräuter produziert, die Biodiversität gestärkt und vernachlässigte Flächen aufgewertet werden. Es handelt sich um einen ganzheitlichen Ansatz, der Bürgerinnen und Bürger wieder mit der Natur und einer gesunden Ernährung verbindet.
Lernen und Umsetzen
Durch klare pädagogische Zielsetzungen werden die Teilnehmenden in die Permakultur eingeführt und erwerben konkrete Kompetenzen – von der Planung bis zur Ernte.
Mindestens 12 dauerhafte Umsetzungen im öffentlichen Raum sind vorgesehen. Dazu gehören Pflanzkästen aus wiederverwendeten Materialien, essbare Pergolen, Obsthecken, urbane Mikro-Gemüsegärten und ein essbares Labyrinth.
Nachhaltige räumliche Wirkung
Durch die Schaffung dauerhafter Standorte trägt dieses Projekt aktiv zur Wiederansiedlung der Lebensmittelproduktion bei. Durch die Verbindung von Ästhetik und sozialen Fragestellungen entsteht eine starke territoriale Identität rund um das „lokale Essen“. Dieses nachhaltige und inspirierende Modell soll in der gesamten Großregion ausgebaut werden.
