Diese zielt darauf ab, arbeitsmarktferne Zielgruppen für Zukunftsberufe der ökologischen Transformation zu qualifizieren. Dazu werden zertifizierbare technische Kompetenzen, verbesserte Beschäftigungsfähigkeit und die Mitwirkung an territorialer Resilienz miteinander kombiniert. Die Laufbahn umfasst praxisnahe Fortbildungen in den Bereichen Low-Tech, Kreislaufwirtschaft, Gemüsebau, ökologische Grünflächenpflege, Biodiversität und autonome Wohneinheiten in Leichtbauweise.
Innerhalb von drei Jahren sollen 180 Personen ausgebildet werden.
Unter Anleitung von AusbilderInnen verwirklichen die Teilnehmenden nachhaltige Gestaltungen im öffentlichen Raum der Großregion, entwickeln Mobiliar und Infrastrukturen aus wiederverwendeten Materialien und tragen so zur Schaffung inspirierender und resilienter Orte bei. Die Laufbahn integriert grenzüberschreitende Mobilität durch 6 partizipative Baustellen, 9 individuelle Praktika und 6 Praktika in privaten Unternehmen.
Dauerhafte Angebote (digitaler Werkzeugkasten, Upcycling-Werkstätten, Reparaturwerkstätten, internationales Symposium, Ressourcen Festival) begleiten die Qualifizierungslaufbahn. Der Ansatz ist modular, praxisorientiert, grenzüberschreitend und partizipativ. Die erworbenen Kompetenzen werden durch die Vergabe von Zertifikaten anerkannt. Zudem wird der erste großregionale Kompetenzcluster im Bereich der ökologischen Transformation geschaffen. Erwartete Wirkungen sind eine erhöhte Sichtbarkeit der umgesetzten Projekte, die berufliche Integration benachteiligter Zielgruppen und die Verbreitung bewährter Resilienzpraktiken in der gesamten Großregion.
